„Ich schütze, was ich liebe“



Kinder, die eine emotionale Beziehung zur Natur und eine offene Verbindung zu allen Wesen der Natur entwickeln, werden auch als Erwachsene eher bereit sein, mit der Natur liebevoll und achtsam umzugehen. Ein wichtiges Anliegen ist es, den Kindern die Liebe zur Natur über gefühlsmäßige und sinn­liche Erfahrungen, die Erweiterung ihrer Kenntnisse von Tieren und Pflanzen sowie durch Erleben ihres Körpers in der Natur zu wecken und zu fördern. Indem diese Erfahrungen ganzheitlich auf Seele, Geist und Körper wirken, und die Kinder zudem ihre Grenzen kennen und Ängste überwinden lernen, wird die Ausbildung des Selbst-Bewusstseins gefördert und ein ganzheitlicher Ein­druck von unserer Welt vermittelt.

Durch das unmittelbare Erleben der Jahreszeiten lässt sich der Wandel, der allem innewohnt, als Kreislaufe begreifen und miterleben. Im Spiel mit und in der Natur kommen die Kinder  immer wieder mit Tieren und Pflanzen in Berührung, findet jedes seinen eigenen Zugang dazu und kann so Nähe und Verbundenheit zu anderen Lebewesen entwickeln.
Solche Erlebnisse im Kindesalter sind die beste Grundlage für ein auch in späte­ren Jahren noch tiefes Verständnis für die Umwelt und den Respekt vor jedem Lebewesen. Insofern versteht sich eine ganzheitliche, liebevolle Naturpädagogik auch als wesentliches Element für den Aufbau achtsamer zwischen­menschlicher Beziehungen.